Das "Café International"


Seit 2015 unterstützen wir in Zusammenarbeit mit der Propsteigemeinde St. Johann/ St. Elisabeth das "Café International". Das "Café International" bietet geflüchteten Menschen gleich welcher Religion und Herkunft 1-mal wöchentlich die Möglichkeit zum allgemeinen und persönlichen Austausch. Wir bieten dabei vielerlei Unterstützung an: z.B. bei der Wohnungssuche behilflich zu sein, Behördengänge zu unterstützen, Hilfe bei behördlichen Anträgen, Übersetzungenů Wir organisieren Gemeinschaftsveranstaltungen, machen gemeinsam Musik, betreuen mit Spiel und Spaß die Kleinsten unter den Gästen. Die wöchentliche Teilnehmerzahl bestätigt unsere Initiative, das das "Café International mit Freude und Interesse angenommen wird und aus unserer Sicht schon jetzt zu einer kleinen Erfolgsgeschichte geworden ist.
Wir hoffen, dass wir auch weiterhin einen kleinen Betrag zur Integration und Verständigung zwischen den Kulturen beitragen können, frei nach dem paulinischen Grundsatz "nehmt einander anů"

Die Johannis- Oase


Im Zuge der grundlegenden Renovierungs-und Umbauarbeiten von St. Johann haben wir unterstützend an einem weiteren caritativen Projekt mitgewirkt.
Die alte Sakristei von St. Johann konnte durch finanzielle Unterstützung von Gemeinde, Bistum und Caritas zu neuen sanitären Räumlichkeiten umgebaut werden.
Dem neugeschaffenen Ort, wo sich ab Oktober 2016 wohnungslose Menschen duschen können, sowie Ihre Wäsche waschen und trocknen können, haben wir den Namen Johannis- Oase gegeben.
Werner Kalle war nicht nur als engagiertes Mitglied unserer Konferenz bereits als Projektbeteiligter beim Umbau dabei, sondern ist seit der Eröffnung gemeinsam mit der Caritas Bremen tatkräftiger Unterstützer hinsichtlich der Betreuung und Organisation der "Oase" während der Öffnungszeiten.
Die Oase wird so gut angenommen, dass wir beabsichtigen bald einen zusätzlichen Öffnungstag anzubieten.

"Auf Ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser"
Jesaja 55,1

"Das wichtigste im Leben sind Brot und Wasser" Spruch

Erste öffentliche und freizugängliche Trinkwasserstelle in Bremen


Durch die Initiative der Bremer Vinzenzkonferenz und der finanziellen Unterstützung der Stiftung Vinzentinische Caritas Düsseldorf, sowie der Propsteigemeinde St. Johann Bremen konnte die erste öffentliche Wasserzapfstelle in Bremen Anfang Juli errichtet werden.

Insbesondere den obdachlosen Mitbürger soll damit jederzeit der freie und kostenlose Zugang zu Trinkwasser ermöglicht werden.

Ideengeber war der Obdachlosen- Streetworker und Diakon Harald Schröder von der evangelischen Nachbargemeinde -Unser Lieben Frauen.

Seit Jahren bemüht sich Harald Schröder bei Kommunalpolitiken und öffentlich- städtischen Institutionen, um die Zustimmung zur Errichtung einer öffentlichen Wasserzapfstelle für obdachlose Mitbürger.

Die Bremer Vinzenzkonferenz vernahm durch Harald Schröder im Mai die geschilderten administrativen und sozialen Unzulänglichkeiten und veranlasste das Anliegen zur Mitwirkung den Vertretern des Kirchenvorstands von St. Johann vorzutragen.

Kurzer Hand wurde durch den Vorstand entschieden und grünes Licht gegeben eine Wasserstelle in unmittelbarer Umgebung von St. Johann einzurichten.

Die Herstellungskosten von 3.000 € wurden jeweils zur Hälfte von St. Johann Bremen und der Stiftung Vinzentinische Caritas Düsseldorf getragen. .

Am Freitag dem 3. Juli wurde bereits nach 5 Wochen Vorbereitung die Zapfsäule bei herrlichen Sommerwetter feierlich gesegnet und in Betrieb genommen. Die positive Resonanz und Zustimmung durch Presse und TV an den drauffolgenden Tagen war für alle Mitwirkendenden überwältigend.

Ganz besonderen Dank gilt Diakon Harald Schröder für sein unermüdliches Engagement für die Bremer Obdachlosen und seinen Bemühungen zur Realisierung dieses Vorhabens. .

Danke gilt den Mitgliedern der Vinzenzkonferenz und besonders Werner Kalle für die Vermittlungen zwischen den Beteiligten.

Danke für die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung Vinzentinische Caritas Düsseldorf und St. Johann.

Möge das Vorhaben auch anderswo als gutes Beispiel dienen sozialbenachteiligten Menschen an den Rändern unserer Gesellschaft, notwendige und existenzielle Unterstützung zukommen zu lassen, Ihnen verlorengegangene Würde zurückzugeben.

Dies sollte daher im Vinzentinischen Geist unser höchstes Anliegen bleiben.


Auszug aus der Rede von Harald Schröder zur Einweihung am 03.07.2015.

......Notwendig bedeutet, dass Not gewendet wird. Mit dieser Trinkwasserstelle wird eine Not gewendet - für alle die in der Innenstadt ohne Wasser sind ist jetzt Trinkwasser zugänglich. Bei der Verteilung der Einladungen für die Eröffnung der Trinkwasserstelle erzählte mir ein ehemaliger Obdachloser, dass das hier eine sehr, sehr wichtige und gute Sache ist, als er obdachlos wurde hat er bei Durst aus Pfützen trinken müssen. Wenn nicht alle Wohnungssuchenden mit einer Wohnung versorgt werden können, und dadurch Menschen zu Leben in Wohnungslosigkeit verurteilt sind ist das ein Skandal, und dann ist Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung eine der zentralen Herausforderungen dieser Stadt.

Es gibt das Menschenrecht auf Wasser, das bedeutet dass jeder Mensch Zugang zu gesundem Wasser haben muss und das in ausreichender Menge.

"Zugang zu sicherem Trinkwasser ist ein grundlegendes, fundamentales und allgemeines Menschenrecht, weil es für das Überleben der Menschen ausschlaggebend und daher die Bedingung für die Ausübung der anderen Menschenrechte ist. Diese Welt lädt eine schwere soziale Schuld gegenüber den Armen auf sich, die keinen Zugang zum Trinkwasser haben, denn das bedeutet, ihnen das Recht auf Leben zu verweigern, das in ihrer unveräußerlichen Würde verankert ist."

(Papst Franziskus, Enzyklika Laudato si´, Abschnitt 30).

Vinzenzkonferenz Bremen
Michael Scherer





Aus dem Weser-Kurier. Artikel vom 4.Juli.2015

Wasser für jedermann


Propsteigemeinde installiert einzige öffentliche Zapfsäule in Bremen / Hamburg und Berin sind viel weiter.

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Begleitung auf dem letzten Weg


Da auch in Bremen, wie auch in vielen anderen Großstätten die Vereinsamung von Menschen deutlich zunimmt und infolge dessen auch der Anteil an anonymen Sozial-Bestattungen, ist es uns zu einer weitere Herzensangelegenheit geworden, sofern sich Bedingung und Möglichkeit ergeben, Verstorbene ohne Angehörige auf Ihrem letzten Weg zur Grabstätte zu begleiten. Unterstützung bekommen wir durch Priester und Diakone unserer Propstgemeinde St. Johann.

Hilfe finden


Die Vinzenz Konferenzen bietet Hilfe suchenden Menschen Ansprechpartner, um den Notleidenten möglichst schnell und wirksam helfen zu können.
Bitte schauen Sie auf unsere Kontaktseite, um einen Ansprechpartner zu finden.

Wir bieten Ihnen Hilfe und Beratung in allen Lebenssituationen und persönlichen Notlagen. Getreu unserem Leitbild. Wir unterstützen alle Menschen ohne Ansehen von Religionszugehörigkeit, Konfession, Nationalität oder sozialem Status.

Spenden · Hilfe geben


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Spendenkonto
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